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Kommunikation – Konzentration auf das Wesentliche

A British take on “Tatort”

Extrem unterhaltsam (manchmal erkennt man sich selbst ja am Besten durch die Augen einer anderen Kultur, deswegen lese ich ja auch so gerne ausländische Bücher über Berlin/Deutschland etc.).

 

Amazon Kindle statt 200 nur noch rund 100 Euro

Ich finde ja nach wie vor, die sollten die – ähnlich wie Handies – quersubventionieren.
Mit dem gestern bekannt gegebenen Preismodell kommen die aber wahrscheinlich ziemlich nah ran, an das Handymodell.
Der einzige Nachteil, den ich bis jetzt bei dem “Billig-Kindle” erkennen kann, ist wohl die mangelnde Anbindung an welch obskures Netz auch immer (der Kindle, den ich aus US gekriegt habe, hat wohl direkt seine Internetanbindung schon eingebaut. Angeblich werde dies über Roaming und einen Vertrag mit einem ausländischen Mobilfunkanbieter realisiert). Naja, wie auch immer: Irgendwie scheint es zu funktionieren und von Amazon habe ich bislang zumindest für die Datenübertragung selbst noch keine Rechnung erhalten, das heißt, bequem ist es schon.
Andererseits muss man die Funkverbindung beim Kindle eh immer deaktivieren (und nur morgens zum Frühstück mal kurz anmachen, um die neueste Zeitung runterzuladen), ansonsten ist nach zwei Tagen bereits die Batterie leer und das Gerät muss zum Aufladen wieder an den USB-Port des Computers. Berichten zufolge gibt es ein neues Hardware Update, welches das Problem behebe. Aber das wird mir dann alles doch wieder zu kompliziert, also drücke ich dann lieber das ein/aus Knöpfchen.
Es ist also nicht ersichtlich, wieso der Kindle nicht auch über das lokale W-Lan angebunden sein kann, so ganz “hassle free” ist ja auch das eingebaute mobile Netz nicht und die Kosten für das W-Lan zu Hause fallen ja ohnehin an. Wenn dies also der einzige Unterschied zwischen dem “regulären” und dem Billig-Kindle ist, dann könnte Amazon nunmehr der große Wurf gelungen sein. Hardwaremäßig gefällt mir das Gerät nämlich ziemlich gut. Bleibt zu hoffen, dass günstiger und interessanter Content nachfolgt.

 

Umzug und Testeintrag

“Have nothing in your houses that you do not know to be useful, or believe to be beautiful.” (c.1882)
William Morris (1834-96)

English writer, artist, & designer
(The above is the Golden Rule of the “Father” of the Arts & Crafts Movement)

Im Zuge des allgemeinen Umzugs-Elans (Prenzl-Berg => Kreuzberg), dann auch noch ein paar weitere Aufräumarbeiten in Angriff genommen: Unglaublich, wie viel schneller das Blog bei Host Europe im Gegensatz zu Strato läuft.

OK, früher lautete ein solcher Eintrag wohl “Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“, also einfach mal schauen, ob es jetzt alles funktioniert.

 

Kindle für Dolmetscher/Kurzrezension

… und OK, ich bin dann doch schwach geworden. Dabei gibt es ihn eigentlich schon längst für den PC, d.h. die ganzen kostenlosen Klassiker kann man nicht nur auf dem iPhone sondern auch schon längst am PC lesen – nur: Wer macht das. Und ausländische Presse ist bislang leider nur für den Kindle verfügbar (wobei das deutsche Angebot sich mit der FAZ und dem Handelsblatt dann doch etwas mager gestaltet).

Um es kurz zu machen: Der Kindle gefällt mir ganz gut. Natürlich kann man sich jetzt noch an Gadgets totkaufen (bspw. ein europäisches Ladekabel, damit man ihn nicht immer über den USB Port des PCs aufladen muss) oder aber ein schickes Buchcover aus Schweinsleder. Aber wahrscheinlich ist genau das das Nette an dem Ding: Diese absolute Reduktion.
Böse Zungen (ja, Du bist gemeint) behaupten ja, es sei noch nicht mal mehr 90er, das Design sei sogar 80er Jahre. Mir macht das rein gar nichts aus, muss ich doch jetzt nicht mehr mit den Bergen von Altpapier am Frühstückstisch kämpfen und kriege automatisch (kostenloses 14 Tage Abo für sämtliche Zeitungen im Angebot lässt grüssen) pünktlich um 7.00 meine Zeitung auf das Gerätchen, das ungefähr die Größe eines Frühstücksbrettchens hat.
Auch an die Benutzerführung gewöhnt man sich relativ schnell.

Es gibt die Möglichkeit, einen kleinen Cursor vor einem Wort zu positionieren und schon klappt ein Wörterbuch-Eintrag auf, der selbiges erklärt. Auch in der Wikipedia kann man diverse Infos nachschlagen. Diese lassen sich dann automatisch auf den Notizzettel kopieren/speichern. Ein angenehmer Nebeneffekt für die Wortschatzarbeit nicht nur in der ersten und zweiten Fremdsprache.

Mittlerweile ist der Kindle wohl auch in der Lage, pdf Dateien anzuzeigen. Große Power Points in .pdf zu konvertieren und dann am Bildschirm zu lesen (ursprünglich mit ein Beweggrund, so dass man nicht mehr bspw. eine Seite mit dunkleblauem Hintergrund und einem einzelnen Wort im Vordergrund ausdrucken muss) macht aber nicht wirklich Spaß. Trotz der Möglichkeit, das Display auch ins Querformat zu kippen und die Schriftgröße je nach Bedarf einzustellen.
Dann vielleicht schon eher längere Exponate. Naja. Auch eine Art, Papier zu sparen (und kleines Alibi für die Ausgabe).

Ansonsten gibt es einen kleinen Wermutstropfen und zwar, dass die NYT Bestseller (angeblich für 9,99 USD verfügbar) leider nicht in Deutschland angeboten werden.

Überhaupt ist das Deutsche (und leider auch das Finnische) Angebot doch eher sehr überschaubar, was die Zeitungen und Bücher angeht.

Selbst auf Englisch steht nur eine kleine Auswahl an Bestsellern zur Verfügung. Für die gelegentliche Schmonzette (Hurra, die Saure-Gurken-Zeit kann kommen) reicht es jedoch.

Das Display wird den Versprechungen gerecht und lässt sich erstaunlich bequem lesen. Selbst bei Sonnenlicht hält sich der Blendfaktor in Grenzen.
Überraschend gut ist die Vorlesefunktion. Ähnlich wie beim Navi kann man hier zwischen Männer- und Frauenstimme wählen. Anders als beim Navi wirkt die Sprachausgabe erstaunlich natürlich (da muss die Prosodie oder so von einigen ganz schlauen Algorithmen gesteuert werden), lediglich Eigennamen bereiten gelegentlich ungewohnte Hörerlebnisse.

Alles in allem also für knapp über 200 Euro kein “muss” aber doch ein “nice-to-have” was zumindest den Bezug ausländischer Bücher und Zeitungen bequemer gestaltet.

 

Das ha’m wir uns verdient…

Paddelparade, Bootsverleih, Sommerpause (naja, noch nicht ganz/ein paar Jobs noch, dennoch rückt sie in die Reichweite) und mehr.
Nach der gestrigen Paddelparade

(Stichwort: Nie mehr Gummiboote von Discountern kaufen,

dafür kriegt man allerdings auch nicht alle Tage ein Mitfahrangebot von grünen Bundestagsabgeordneten “Hey, wir können Euch mitziehen”

) hier dann noch ein paar Adressen vor der Sommerpause:

Treptower Park: Von der Insel der Jugend aus kann man Ausflüge mit Booten und Wassertretern auf der Spree unternehmen.

An der Abteibrücke (Treptow) täbglich ab 10.00 Uhr bis Sonnenuntergang. Tel. 0177.299 32 62
Preise: ruderboote 8 Euro/Stunde, Wassertreter 11 Euro/Stunde Motorboote 45 Euro/2 Stunden (inkl. Benzin)

Ausserdem:
www.solarwaterworld.de
www.lanke-bootsvermietung.de
www.grill-boot.de
www.spreefloss.de
www.segelschule-wannsee.de
www.berlin-outside.de
www.bootsvermietung-am-tegeler-see.de
www.bootsverleih-spreepoint.de
www.aquaris.info
www.wassersport-berlin.de
Last but not least: Café am Neuen See
Lichtensteinallee 2, täglich ab 10.00
Preise: 10 Euro/Stunde
T. 25 44 93 30

Übrigens angelesen – Miriam Meckels Buch, zwischen zwei Terminen bei Hugendubel mal quergelesen. Hört sich jetzt gemein an, aber mehr Zeitaufwand ist es auch wirklich nicht wert. Leichte Sommerkost, mehr nicht. Spätestens nach dem Überschlagen der ersten 10 Seiten beginnt man nervös mit den Fingern zu tippen. Ansonsten: Netter Kommentar in der taz und vor allen Dingen in der Süddeutschen.

 

Wortfeldbetrachtungen

Niedlich: Vanilla instruments.
(Weniger niedlich: Bei 38 Grad im Schatten unterm Dach sitzen und IFRS Übersetzungen machen)

 

Britischer Fußballhumor

 

Umsatzsteuer bei Dolmetschern und Übersetzern

Merkblatt
für den Fall, dass der Link nicht funktioniert:

www.dental.triacom.com/archive/
umsatzsteuer.de.pdf

 

Roaming etc.

Which is the fundamental paradox of mobile – so long as the mobile carriers remain a part of mobile computing, it will only work for so long as you don’t go anywhere.

 

Off-topic

Der kleine Timmy (da sag nochmal einer, nur die Briten hätten schwarzen Humor;).

 

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