Bruchpiloten

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... vielmehr Großzehenbruch zum Jahresanfang - Holdrio, kann nur besser werden. Erinnert mich an letztes (oder vorletztes) Jahr (Nachteil von gelöschten Blogarchiven), der nach irrümlichen Kochambitionen mit einem japanischen Gemüsehobel und einem faszinierenden Okklusionsverband am rechten Zeigefinger anfing. Ich weiß schon, warum ich mittlerweile ein intensives Vertrauensverhältnis zu meinen Thermomix habe. Naja, aber Zeh ist zäh und da muss man dann eben durch. Überlege nur grad, welches halbwegs humpeltaugliche Schuhwerk man demnächst zu zwei Aufsichtsratsaufträgen anziehen kann (wobei der zweire erst Monatsende ist, also etwas mehr Erholungszeit, Thema selbst und ständig). Eine bezaubernde französische Kollegin kam ja mal vor ewigen Zeiten in so rosa Filzpuscheln zu einem gemeinsamen Auftrag ins Auswärtige Amt gehumpelt, aber ich fürchte, ganz so bezaubernd bin ich dann doch nicht, dass ich "das" kompensieren kann, so no pain no gain/Augen zu und durch. Oje, der erste Job im Jahr und dann direkt BlutSchweißTränen.... come on, 2019...

Nomaden der Neuzeit

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Helge Schneider (den ich ansonsten ja gar nicht so gut finde, jaja, guter Jazzmusiker hin oder her) sinngemäß auf die Frage so, ob es nicht unheimlich anstrengend sei, das Leben so ständig unterwegs und andere Hotelzimmer, und dass das ja eigentlich eine Krise verursache "Na, so ab und zu Krise ist doch ganz gut und außerdem hat es ja auch was aufregendes, so dauernd andere Städte, da sieht man ja richtig was, so zum Beispiel ausgestorbene Fußgängerzonen in /anderen/ Städten, wie bspw. in der ... Schweiz." In diesem Sinne stürze ich mich jetzt dann mal in den Weihnachtstrubel, Kontrastprogramm, yay.

Chicks on Boards

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Wunderschöne Doku auf arte (wobei ich außer ersten "Gehversuchen" auf dem Wasser vor 15 Jahren aufgrund zufälligerStopover-Woche auf Bali ja leider nur SUP-Erfahrung habe. Trotzdem nettes Gefühl. Erinnere mich noch an den Flug und wie ich den Passagier beneidet habe, der außer einem riesigen Brett und Flipflops kein Gepäck dabei zu haben schien. Als brauche man nicht mehr. Womit er ja eigentlich auch recht hatte... Frommer Vorsatz für 2019: weniger machen, alles etwas entspannter angehen - manchmal braucht man wirklich nicht viel mehr (sehr sehr inspirierende alte Weiber <beide 72> in dem Video)J

 https://tinyurl.com/y9gt355o

Unübersetzbare Begriffe

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Von der "Weisheit der deutschen Sprache" spricht Neurobiologe Gerald Hüther in der zweiten Hälfte dieses eigentlich sachfremden aber sehr interessanten Vortrags und dass er sie genau deswegen so möge (musste spontan an  etwas weniger esoterischen good old Sapir Whorf  denken). Als Beispiel führt er den angeblich unübersetzbaren Begriff "gelungen" an - eigentlich wollte ich der Behauptung ja reflexartig widersprechen, umschreiben geht immer. Aber bei den Beispielen "eine gelungene Beziehung", "ein gelungenes Leben" musste ich dann doch passen. Das intranstive Verb "to Succeed at something" trifft es dann doch nicht ganz. Naja, und well done hört sich eher nach Steak an, also Hut ab, Herr Hüther.